Mit dem dreimaligen Werfen eines Holzkreuzes in das Wasser des Zicksees hat Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria am 25. Jänner 2020 den St. Andräer Badesee, die Anwesenden und den ganzen Ort gesegnet. Diese Feier ist aus dem Festkalender der Marktgemeinde St. Andrä am Zicksee nicht mehr wegzudenken und wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal begangen. Die Feier wurde von der Bruderschaft des orthodoxen Klosters Maria Schutz und vom Projektchor St. Andrä am Zicksee unter der Leitung von Obfrau Susanna Bankl mitgestaltet.

Abt Paisios durfte zahlreiche Gäste begrüßen

Erstmals wurde für die Große Wasserweihe am Zicksee ein hölzerner Steg erbaut, von dem aus Seine Eminenz Metropolit Arsenios mit all den anwesenden Klerikern die Segnung vornehmen durfte. Trotz mäßigen Temperaturen war die Feier auch in diesem Jahr gut besucht. Unter den zahlreichen Besuchern konnte Abt Paisios eine Vielzahl von Ehrengästen begrüßen. So waren u. a. Bürgermeister Andreas Sattler, Vizebürgermeister Michael Schmidt, Dechant und Pfarrer von Halbturn Peter Miščík, Pfarrer a. D. Josef Pöck, der Pfarrer von Unterwart und Siget in der Wart P. Adalbert Gáspár OSB, die Direktorin des Schulamtes der Diözese Eisenstadt Andrea Berger-Gruber, der Leiter der diözesanen Liegenschaftsverwaltung Lois Berger, der Obmann der Freunde des Klosters Maria Schutz Martin Brasch und dessen Stellvertreter Hans Peter Krisch.

Die Weihe gilt der gesamten Schöpfung

Dieser Ritus zählt zu den beeindruckensten Feiern der Orthodoxen Kirche und wird eigentlich am 6. Jänner, dem Fest der Theophanie („Erscheinung des Herrn“) zelebriert. Historisches Vorbild ist die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan, durch die nach orthodoxer Auslegung das Wasser dieses Flusses und aller Flüsse weltweit gesegnet wurden. So gilt die Weihe des Wassers daher auch der ganzen Natur und der gesamten Schöpfung auf Erden. In der Großen Wasserweihe kommt somit auch der Einsatz der Christen für die „Bewahrung der Schöpfung“ zum Ausdruck.

Jugendliche begrüßen den Metropoliten

Stellvertretend für alle Gläubigen, die an der Großen Wasserweihe am Zicksee teilnahmen, durften mit Lina Bauer und Nina Karner zwei Jugendliche aus dem Ort Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria am Zicksee begrüßen. In ihren Grußworten betonten die beiden jungen Damen, dass die alljährlich stattfindende Große Wasserweihe am Zicksee bereits ein „fester Bestandteil unseres Dorfes“ sei, den sie nicht mehr „missen“ möchten. Mit ihrer Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen bei der „bevorstehenden Grundsteinlegung des Klosters Maria Schutz“ erntete das jugendliche Begrüßungskomitee spontanen Beifall vom Publikum.

Grundsteinlegung voraussichtlich im Juni

In seiner Rede am Ende der Segensfeier ging auch Metropolit Arsenios auf den bevorstehenden Baubeginn der Klosterkirche ein und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass im Juni die Grundsteinlegung dazu stattfinden wird können. In diesem Zusammenhang bat er auch um den Segen Gottes und um das Gebet aller anwesenden Gläubigen für das Kloster Maria Schutz in St. Andrä am Zicksee. Gleichzeitig wünschte er den anwesenden Menschen alles Gute, Gesundheit und Frieden für das in diesem Monat begonnene Jahr. Die Feier endete traditionell mit einer gemeinsamen Agape beim Gasthof Seeblick, Familie Skerlan.

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Fotos von der Wasserweihe finden Sie hier.

Weblinks:
Kathpress

religion.orf.at
CCM-TV
Metropolis von Austria
katholisch.at